🧱 Material gießen · 11 Min. Lesezeit

Betonformen selber machen mit dem 3D-Drucker

Von meshcast.app · Aktualisiert im Oktober 2026

Dieser Ratgeber wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Grauer Betonguss neben zwei geöffneten orangefarbenen Formhälften aus dem 3D-Drucker auf einer Werkbank
Kurz gesagt

Für einfache, nach oben offene Formen druckst du die Betonform direkt aus PETG, mit etwas Schräge an den Wänden und einem Hauch Öl als Trennmittel. Hat dein Objekt Hinterschnitte oder willst du viele Abgüsse, druckst du nur den Formkasten und gießt darin eine Silikonform. Für ein einzelnes, verwinkeltes Stück ohne Trennnaht gibt es die Einwegform aus wasserlöslichem PVA. Und weil Zement ätzend ist: Handschuhe und Schutzbrille.

Die meisten Anleitungen zur Betondeko fangen bei der Form an, die du schon hast: Joghurtbecher, Tetrapak, gekaufte Silikonform. Mit einem 3D-Drucker entscheidest du selbst, wie der Teelichthalter oder die Schale aussieht, und druckst die passende Form dazu. Hier steht, was dabei anders ist und woran gedruckte Betonformen am häufigsten scheitern.

Welche Form wann: drei Wege

Die entscheidende Frage vor dem Druck: Kommt dein Objekt aus einer starren Form überhaupt wieder heraus? Beton ist hart, die gedruckte Form auch. Jede Stelle, die breiter ist als der Weg nach draußen (ein Hinterschnitt), hält den Guss fest. Daraus ergeben sich drei Wege:

Direkt gedruckte FormSilikonform mit gedrucktem FormkastenEinwegform aus PVA
Abgüsse pro FormEinige bis viele, je nach Material und PflegeVieleGenau einer
HinterschnitteNein, nur über mehr FormteileDie meisten, das Silikon dehnt sichBeliebig
TrennnahtJa, bei mehrteiligen FormenJa, aber feinKeine
OberflächeZeigt die DruckschichtenGlatt, übernimmt die Oberfläche des UrmodellsZeigt die Druckschichten
KostenNur FilamentFilament plus Silikon (der teure Teil)PVA-Filament, jedes Mal neu
Gut fürSchalen, Untersetzer, Schilder, einfache FigurenFiguren, Köpfe, Blumentöpfe, KleinserienVerzweigte Einzelstücke, Prototypen

1. Die Form direkt drucken

Der schnellste Weg: Form drucken, einölen, gießen. Das funktioniert gut für alles, was sich wie ein Kuchen aus der Backform stürzen lässt, und für Figuren, die sich sauber in zwei Hälften teilen lassen. Eine zweiteilige Form mit Passmarken und Eingusstrichter musst du nicht selbst konstruieren: Die zweiteilige Kastenform baut sie aus deinem STL. Bekannt ist das Werkzeug für Kerzen, die Form ist aber nicht an Wachs gebunden. Ein Nutzer hat darin zum Beispiel einen Game-Boy aus Zement gegossen:

Beide Hälften einer gedruckten Game-Boy-Form auf einer Holzbank, in einer liegt noch der graue Zementguss
Zweiteilige Form aus dem Drucker, darin ein Zementguss. Foto aus der Meshcast-Community.

Die Grenze ist die Geometrie. Eine gedruckte Form kann keine Entformungsschräge erfinden, die dein Modell nicht hat, und sie gibt beim Entformen keinen Millimeter nach. Senkrechte Wände halten den Beton auf der ganzen Länge fest. Ein bis drei Grad Schräge reichen oft schon, damit sich der Guss löst, sobald er sich bewegt. Auf 30 mm Wandhöhe machen 2 Grad nur etwa 1 mm pro Seite aus. Plane die Schräge deshalb gleich ins Modell ein.

2. Silikonform mit gedrucktem Formkasten

Sobald dein Objekt Hinterschnitte hat (Nase, Ohren, Blätter, eine Vase mit Bauch) oder du zwanzig gleiche Stücke willst, ist Silikon die ehrliche Antwort. Du druckst nicht die Form selbst, sondern einen Kasten, in dem dein Urmodell steht. In den Spalt dazwischen gießt du flüssiges Silikon. Ist es ausgehärtet, nimmst du den Kasten ab, und der flexible Block ist deine Betonform. Den Kasten druckst du mit dem Silikonform-Generator, entweder als einfachen Kasten oder als Schale, die dem Modell folgt und damit Silikon spart. Der Generator schätzt die Silikonmenge, bevor du druckst. Wie das im Detail läuft, beschreibt unser Ratgeber Silikonform selber machen.

Für Blumentöpfe und Vasen gibt es einen eigenen Weg: Der Vasenform-Generator druckt den Formkasten für die Silikonform und zusätzlich einen Innenkern. Den setzt du beim Betonguss in die Silikonform, damit der Topf hohl wird und nicht als massiver Klotz herauskommt. Das klappt mit runden, oben offenen Gefäßen. Henkel oder Ausgüsse kann das Werkzeug nicht.

3. Einwegform aus PVA

PVA (und das ähnliche BVOH) ist das wasserlösliche Stützmaterial aus dem Mehrfarbendruck. Daraus kannst du eine dünne, einteilige Haut um dein Modell drucken, unten offen, etwa 1,6 mm stark. Du füllst sie mit Beton, und das Wasser im Beton weicht die Haut von innen auf. Nach etwa einem Tag ziehst du sie wie eine Folie ab, den Rest löst du in warmem Wasser. Die Form ist danach weg, dafür gibt es keine Trennnaht und keine Grenze bei Hinterschnitten. Das lohnt sich für ein einzelnes Stück, das aus keiner anderen Form herauskäme.

Wichtig: Das Filament muss trocken sein (feuchtes PVA druckt porös, die Form leckt), und die dünne Haut braucht beim Gießen Halt von außen, etwa in einem Eimer mit Sand. Warmes, bewegtes Wasser (40 bis 60 °C) löst die Reste viel schneller als ein stehendes Bad.

Kreativbeton, Bastelbeton, Raysin oder Gips?

Im Bastelladen heißt fast alles irgendwie Beton. Für deine Form zählen zwei Unterschiede: wie fein die Körnung ist und ob das Material ein Zement oder ein Gips ist.

MaterialMischung (laut Packung)Entformen nachGut fürAchtung
Kreativbeton, Gießbeton, Feinbetonoft etwa 4 bis 5 Teile Pulver auf 1 Teil Wasser (Gewicht)meist 24 bis 48 hDeko innen und außen, Teelichthalter, SchalenZement ist alkalisch, langsam, schwer
Bastelbeton mit gröberer Körnunglaut Packung24 bis 72 hGrößere, schlichte Stücke, GartenGrobes Korn kopiert keine feinen Details
Knetbetondeutlich weniger Wasser, knetbarlaut PackungModellieren, Eindrücken in offene FormenNicht gießbar, für geschlossene Formen ungeeignet
Raysin (verschiedene Typen)je nach Typ etwa 2,5 bis 4 Teile Pulver auf 1 Teil Wasser30 bis 60 minFeine Details, weiße Deko, AnhängerNur für innen, wird beim Abbinden warm
Keraflottetwa 3 : 1 (Pulver : Wasser)30 bis 40 minReliefs, Figuren, BemalenNur für innen, nicht wasserfest
Modellgips, Alabastergipsetwa 2 : 1 (Pulver : Wasser)30 bis 60 minÜben, Abformen, weiße DekoBricht an dünnen Kanten, saugt Wasser

Die Zahlen sind typische Bereiche, es gilt das Verhältnis auf deiner Packung. Zwei Regeln gelten aber immer: nach Gewicht abwiegen, nicht nach Volumen (Pulver setzt sich, ein gehäufter Becher ist jedes Mal anders), und nie Wasser nachkippen, wenn die Masse schon anzieht. Das macht den Guss nur weich und bröselig.

Welches zuerst? Für deinen ersten Guss in einer neuen Form nimm etwas Schnelles und Billiges wie Gips oder Raysin. Nach einer Stunde weißt du, ob die Form dicht ist, ob sich der Guss löst und wo Luft hängen bleibt. Mit Kreativbeton wartest du dafür zwei Tage.

Die Form drucken: PETG statt PLA

Für eine direkt gedruckte Betonform ist PETG das Mittel der Wahl. PLA geht für einen Prototyp, ist aber spröde und bricht beim Aufhebeln gern. Dazu kommt Wärme: Gips, Raysin und Keraflott werden beim Abbinden warm, ein dicker Guss kann PLA (das ab etwa 55 bis 60 °C weich wird) verziehen. PETG verträgt das und hält auch der leicht alkalischen Feuchtigkeit länger stand.

Für den Formkasten einer Silikonform reicht dagegen PLA völlig: Silikon härtet bei Raumtemperatur, und mit Beton kommt der Kasten nie in Berührung.

Trennmittel: Vaseline, Speiseöl oder Spray

Ohne Trennmittel bleibt Beton in einer gedruckten Form hängen, und zwar genau in den Druckrillen. Was du nimmst, ist weniger wichtig als wie viel:

TrennmittelGut fürSo geht es
Speiseöl (Sonnenblume, Raps)Beton und Gips in KunststoffformenMit Pinsel oder Tuch auftragen, dann fast trocken wischen
VaselineBeton, glatte Flächen, auch Fugen abdichtenSehr dünn verreiben. Klumpen bilden sich als Dellen im Guss ab
Trennspray, Backtrennspray, SchalölBeton, verwinkelte FormenAus Abstand dünn sprühen, Pfützen in Ecken mit dem Pinsel verteilen
Schmierseife in WasserGips, Raysin, KeraflottAufstreichen, kurz antrocknen lassen

Der häufigste Fehler ist zu viel davon: Jede Öllache wird zum Krater oder Fleck im Guss. Und vor jedem Guss neu auftragen. Bei Gips und Gießpulver kann Öl Flecken und eine mehlige Haut erzeugen, dort ist Seifenlösung oft besser.

In einer Silikonform brauchst du für Beton und Gießpulver normalerweise gar kein Trennmittel. Das Silikon gibt nach und lässt sich vom Guss abziehen. Mehr zu allen Varianten steht in unserem Überblick zu Trennmitteln (englisch).

Anmischen, gießen, rütteln

1

Abwiegen und anrühren

Wasser zuerst in den Becher, dann das Pulver einstreuen. Bei Gips und Raysin kurz warten, bis es sich vollgesogen hat. Dann langsam rühren, den Stab unter der Oberfläche, bis die Masse klumpenfrei und cremig ist, etwa wie flüssiger Joghurt.

2

Dünn und an einer Stelle gießen

Aus etwa 10 cm Höhe in einem dünnen Strahl immer an dieselbe Stelle gießen, am besten neben das Detail statt direkt darauf. So steigt die Masse in der Form hoch und schiebt die Luft vor sich her. Bei feinen Details lohnt ein Trick: zuerst eine dünne Schicht mit dem Pinsel in die Form streichen, kurz anziehen lassen, dann den Rest aufgießen.

3

Rütteln, bis nichts mehr kommt

Die Form 30 bis 60 Sekunden abklopfen oder rütteln, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Eine elektrische Zahnbürste an der Formwand arbeitet gleichmäßiger als die Hand. Gießpulver zieht nach wenigen Minuten an, also nur so viel anrühren, wie du in etwa drei Minuten vergießen kannst.

Nichts in den Ausguss. Reste von Beton, Gips und Gießpulver härten auch im Abflussrohr aus. Restmasse im Becher hart werden lassen und in den Hausmüll, Pinsel und Werkzeug erst in einem Eimer Wasser vorspülen.

Aushärten und entformen

Hier gibt es zwei Zeitpunkte, die gern verwechselt werden: wann du entformen kannst, und wann der Guss wirklich fest ist. Wer den zweiten nicht abwartet, bricht Ecken ab.

Beim Entformen die Klammern lösen, die obere Hälfte gerade abheben und den Guss an einer flachen Stelle anfassen, nie an einem abstehenden Detail. Hängt er fest, hilft Temperatur mehr als Kraft: 20 Minuten Tiefkühltruhe oder ein warmes Wasserbad. Kunststoff und Guss dehnen sich unterschiedlich, oft löst sich die Verbindung dabei. Nie mit dem Schraubenzieher hebeln: Jeder Kratzer in der Form taucht in jedem weiteren Guss wieder auf.

Eine Silikonform ziehst du einfach vom Guss ab. Bei schweren Betongüssen solltest du sie während des Aushärtens von außen stützen, sonst drückt der Beton die Wände nach außen. Der gedruckte Formkasten, in dem du das Silikon gegossen hast, eignet sich dafür perfekt.

Färben und versiegeln

Färben

Durchgefärbter Beton entsteht mit Pigmentpulver, meist Eisenoxid, üblich sind etwa 1 bis 5 % (Bezugsgröße laut Hersteller). Misch es erst trocken unter das Pulver, dann wird die Farbe gleichmäßig, und rechne damit, dass der Ton beim Trocknen deutlich heller wird. Raysin und Keraflott lassen sich auch mit Acrylfarbe im Anmachwasser einfärben. Nach dem Trocknen gehen Acryl, Kreidefarbe oder Blattmetall.

Versiegeln

Kreativbeton bleibt porös: Er saugt Wasser und Fett auf, und ein Blumentopf daraus ist nicht von sich aus wasserdicht. Für Deko reicht oft eine farblose Betonimprägnierung, Pflanzgefäße ohne Übertopf dichtest du innen mit Dichtschlämme oder Epoxid ab. Raysin und Keraflott sind nicht wasserfest und gehören nach drinnen, Klarlack schützt sie vor Flecken, nicht vor Regen. Immer erst vollständig trocknen lassen, dann versiegeln, sonst schließt du Feuchtigkeit ein.

Lebensmittel? Bastelbeton ist kein Material für Geschirr. Schalen für Schlüssel, Schmuck oder Teelichter sind kein Problem, für Obst oder Brot leg etwas darunter. Und ein Teelicht in seiner Aluschale ist auf Beton gut aufgehoben.

Typische Fehler und wie du sie vermeidest

Der Guss steckt fest und bricht beim Entformen

Ursache Fast immer die Geometrie: ein Hinterschnitt oder senkrechte Wände ohne Entformungsschräge. Seltener zu wenig Trennmittel oder zu früh entformt.

Lösung Ein bis drei Grad Schräge ins Modell, die Form an einer anderen Stelle teilen oder für dieses Objekt auf eine Silikonform umsteigen. Zum Lösen Kälte oder warmes Wasser statt Hebel.

Löcher und Poren in der Oberfläche

Ursache Beim Rühren untergeschlagene Luft, oder Luft, die an der Formwand hängen geblieben ist.

Lösung Langsamer rühren, dünner gießen, länger rütteln. Bei Details erst eine Pinselschicht, dann aufgießen.

Ein Grat entlang der Trennnaht

Ursache Die Hälften wurden auseinandergedrückt, weil Gummibänder nachgeben oder ein Filamentkrümel zwischen den Flächen sitzt.

Lösung Passflächen säubern, fest klammern, Naht außen abkleben. Ein feiner Grat von 0,2 bis 0,3 mm ist normal und lässt sich mit einer Diamantfeile abnehmen.

Die Form ist ausgelaufen

Ursache Zu wenige Wände, Lücken in den ersten Schichten oder eine offene Naht. Flüssige Masse findet jeden Spalt.

Lösung Mindestens 3 Perimeter drucken, die Form vorher gegen das Licht halten, Naht mit Vaseline oder Klebeband von außen abdichten.

Der Guss ist weich, kreidig oder fleckig

Ursache Zu viel Wasser, nach Volumen statt Gewicht gemischt, nicht durchgerührt oder zu schnell getrocknet. Bei Gießpulver auch: Öl als Trennmittel.

Lösung Abwiegen, gründlich rühren, Beton abgedeckt feucht aushärten lassen. Bei Gips und Raysin Seifenlösung statt Öl.

Beton klebt trotz Trennmittel immer stärker

Ursache Beton ist abrasiv und raut die Forminnenseite mit jedem Guss etwas auf.

Lösung Die Form mit Epoxid oder Lack neu glätten. Für viele gleiche Stücke einmal eine Silikonform von der gedruckten Form abnehmen und nur noch in Silikon gießen.

Sicherheit: Zement ist ätzend

Nasser Zement ist stark alkalisch. Auf der Haut merkt man das oft erst nach Stunden, als Rötung oder schmerzhafte Verätzung. Deshalb:

So fängst du heute an

  1. Such dir ein einfaches erstes Objekt: einen Untersetzer, eine kleine Schale, ein Schild. Flach und ohne Hinterschnitte.
  2. Lade das STL in die zweiteilige Kastenform und prüf die angezeigten Maße in Millimetern, bevor du druckst.
  3. Druck die Form in PETG mit 3 bis 4 Wänden, öl sie dünn ein und mach den ersten Guss mit Gips oder Raysin.
  4. Wenn sich der Guss sauber löst, nimm Kreativbeton. Wenn nicht, ist das ein Fall für die Silikonform.

Willst du danach mehr gießen als nur für dich, findest du im Ratgeber Mit 3D-Druck Geld verdienen, was sich bei selbstgemachter Deko rechnet. Was ein Guss an Material kostet, rechnet der Gießkosten-Rechner aus.

Häufige Fragen

Kann man Beton in eine Form aus PLA gießen?

Ja, für ein paar Abgüsse. PLA ist aber spröde, Beton haftet gern in den Druckrillen, und bei Gips oder großen Güssen kann die Abbindewärme PLA weich machen. Für eine Form, die viele Abgüsse halten soll, ist PETG die bessere Wahl.

Welches Trennmittel nehme ich für Beton?

Für gedruckte Kunststoffformen reicht Speiseöl, Vaseline oder ein Trennspray. Wichtig ist eine hauchdünne Schicht: auftragen und den Überschuss wieder abwischen, sonst drücken sich Pfützen als Krater in den Guss. Vor jedem Guss neu auftragen. In Silikonformen brauchst du für Beton meist gar kein Trennmittel.

Wie lange muss Beton in der Form bleiben?

Kreativbeton meist 24 bis 48 Stunden, Schnellbeton laut Packung teils nur ein bis zwei Stunden. Gipsähnliche Gießpulver wie Raysin oder Keraflott kannst du nach etwa 30 bis 60 Minuten entformen. Danach braucht alles noch Zeit: Beton wird über Tage bis Wochen fester, Gießpulver sollte vor dem Bemalen rund 24 Stunden trocknen.

Wie bekomme ich die Luftblasen aus dem Beton?

Langsam rühren, in dünnem Strahl an einer Stelle gießen und die Form danach 30 bis 60 Sekunden rütteln, zum Beispiel mit einer elektrischen Zahnbürste an der Formwand. Bei feinen Details zuerst eine dünne Schicht mit dem Pinsel in die Form streichen und dann den Rest aufgießen.

Ist ein Blumentopf aus Kreativbeton wasserdicht?

Nicht zuverlässig. Bastel- und Kreativbeton bleibt porös und kann Wasser durchlassen. Für Pflanzen ohne Übertopf die Innenseite nach dem vollständigen Trocknen mit einer Betonimprägnierung, Dichtschlämme oder einem Epoxid-Anstrich versiegeln.

Brauche ich für eine Betonform aus dem 3D-Drucker CAD-Kenntnisse?

Nein. Mit den kostenlosen Generatoren von Meshcast lädst du ein STL deines Objekts hoch und bekommst eine druckfertige zweiteilige Form oder einen Formkasten für eine Silikonform, direkt im Browser.

Gemacht von meshcast.app. Etwas aus Beton gegossen? Schick ein Foto, ich freu mich drauf.